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Natur & Umwelt
23Mrz

Heidi Matthias

Heidi Matthias, Landtagskandidatin für den Wahlkreis 48, Krefeld 2: Krefeld Nord, Hüls, Ost, Oppum, Linn, Uerdingen

Liebe Krefelderinnen und Krefelder,

die Wahl am 9. Mai entscheidet nicht nur über die Zusammensetzung der neuen Landesregierung, sondern ist auch für die künftige Mehrheit im Bundesrat von größter Bedeutung. Als Direktkandidatin für den Landtagswahl im Wahlkreis 48 werde ich mich mit all meinen Kräften dafür einsetzen, dass Nordrhein-Westfalen einen dringend notwendigen politischen Kurswechsel mit sozial-ökologischer Ausrichtung erfährt.

Durch meine Arbeit im Stadtrat und in der Bezirksvertretung Ost sowie in den verschiedensten Gremien habe ich in den vergangenen Jahren umfangreiche politische Erfahrungen gewonnen, die ich auf Landesebene einbringen möchte.

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Lebensgrundlagen erhalten – Klima- und Naturschutz, saubere Luft

Ich setze mich ein für eine Politik, in der Naturschutz nicht den wirtschaftliche Interessen untergeordnet wird, sondern Ökologie und Ökonomie zusammen geführt werden. Angesichts der Klimakatastrophe dürfen wir nicht so weiter machen wie bisher, sondern müssen unserer Klimaschutz-Verantwortung gerecht werden. Durch ein ambitioniertes ökologisches Investitionsprogramm, wie die Grünen es vorschlagen, wird Nordrhein-Westfalen innerhalb der nächsten 20 Jahre das Klimaziel ( 50 % CO2-Reduzierung) erreichen können. Mit geförderter Gebäudesanierung, dem Ausbau dezentraler Kraftwerke und Erneuerbarer Energie können wir eine wirtschaftliche Vorreiterposition erlangen und über 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Überdimensionierte Steinkohlekraftwerke mit einem jährlichen Ausstoß von 4 Mio. t CO2 und direkt gesundheitsgefährdenden Emissionen, wie in Krefeld-Uerdingen geplant, dürfen zum Schutz unseres Klimas nicht mehr gebaut werden.

 

Bildungschancen für alle verbessern

Unser bevölkerungsreichstes Bundesland steht aber auch vor anderen Problemen: Das nordrhein-westfälische Bildungssystem muss überholt werden. 14.000 an Gesamtschulen abgewiesene Kinder und 20% ohne qualifizierten Abschluss dastehende SchulabgängerInnen sind Indizien für ein mangelhaftes Schulsystem. Wir wollen Veränderungen nach skandinavischem Vorbild mit dem Ziel: Schaffung eines gerechten, leistungsfördernden und leistungsstarken Schulsystems. Das funktioniert, wenn unsere Kinder länger gemeinsam lernen und individuell gefördert werden. Bildung muss mehr sein als Wissensansammlung. Wir sollten unsere Schulen zu Lernorten umgestalten, in denen Kinder entdecken, forschen, Natur und Kultur erleben, kurz ihre Persönlichkeit entwickeln können. Das funktioniert in gut ausgestatteten Ganztagsschulen mit genügend gut ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen und ambitionierten Lehrprogrammen.

 

Statt Banken, Städte retten

Wo ich ebenfalls großen Handlungsbedarf sehe, ist die desaströse Finanzsituation der Städte und Gemeinden. Die schwarz-gelbe Politik mit ihren Steuergeschenken hat die Lage unnötigerweise verschärft, so dass viele Städte vor dem finanziellen Kollaps stehen. Es ist höchste Zeit für eine grundlegende Finanzreform, die die Kommunen bei ihren Sozialausgaben stärker unterstützt und ihnen Einnahmen aus Gewerbe- und Grundsteuern sichert.

Menschen vor krank machenden Lärm schützen

Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen sind Tag und Nacht Verkehrslärm ausgesetzt, insbesondere an Autobahnen (wie bei uns an der A57) leiden die Anwohner unter unzumutbarem Lärm. Dennoch setzt die schwarz-gelbe Landes- und Bundesregierung weiterhin auf Ausbau von Straßen und Autobahnen. Zum Schutze von Mensch und Umwelt müssen wir aber endlich den Mut zu einer Verkehrswende aufbringen. Güter auf die Schiene bringen und den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver und bezahlbar machen sind zwei wesentliche Bausteine einer umweltverträglicheren Verkehrspolitik. Bei allem darf natürlich der Lärmschutz der Bürger entlang der Autobahnen und Bahntrassen nicht zu kurz kommen. Die meisten Lärmschutzmaßnahmen sind nicht ausreichend, müssen ohne Zweifel nachgebessert werden. Beim Ausbau der A57 auf Krefelder Stadtgebiet bin ich ganz klar für eine Tunnellösung.

Sensibilität für Natur und Landwirtschaft

Im Hinblick auf den Erhalt unserer Natur und Landschaft müssen wir unseren Flächenverbrauch in Nordrhein-Westfalen drastisch einschränken. Die bisher noch von Versiegelung verschonten Freiflächen sollen erhalten bleiben. In der ökologischen Landwirtschaft sehe ich die Chance, Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung zu verbinden. Der stetig steigenden Nachfrage nach Bioprodukten sollten wir begegnen, in dem wir den Ökolandbau am Niederrhein fördern und Bauern helfen, umzustellen. Artgerechte Tierhaltung hat für mich oberste Priorität, tierquälerische Massentierhaltung lehne ich schon aus ethischen Gründen entschieden ab.

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Zur Person:

• 1956 in Duisburg geboren

• lebt seit 1979 mit einer fünfjährigen Unterbrechung in Krefeld

• abgeschlossenes Designstudium an der Fachhochschule Krefeld

• verheiratet, eine Tochter

• seit 1995 Mitglied im Krefelder Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen

• seit 2004 für die Grünen im Rat der Stadt Krefeld mit den Schwerpunkten:

Kultur, Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Bau, Verkehr, Grüne Stadtspaziergänge

• Hobbys: Gärtnern, Waldspaziergänge, Fahrradtouren, Heimwerken

Heidi im Check:

abgeordnetenwatch.de

BUND Kandidatinnencheck

Verbraucherzentrale NRW

 

12Dez

Kurt Biederbick in Hopenhagen

Kurt Biederbick ist unser Mann in Kopenhagen und wird hier in den nächsten Tagen regelmäßig kurze Berichte und Fotos einstellen.

1. Hallo , hier in Kopenhagen wird die Nachricht , dass der Daenische Staatskonzern den gigantischen Kohlekraftwerks-Neubau aufgibt , als ein freundliches Signal gesehen. Dong haelt das Projekt fuer politisch unvertretbar. Die Mekpom Aktivisten feiern. Gruss von der Klimafront aus Kopenhagen, Kurt Biederbick 12.12. 09

10 Uhr Pressekonferenz Klimaforum

10 Uhr Pressekonferenz Klimaforum

10.15 Uhr Die blaue Welle rollt zum Slotsplats

10.15 Uhr Die blaue Welle rollt zum Slotsplats

12 Uhr Hopenhagen steht " Kopf " hier ist die Hoelle los. Gruss,kurt

12 Uhr Hopenhagen steht " Kopf " hier ist die Hoelle los. Gruss,kurt

10Jul

Kommunalwahl 2009: OB-Kandidat Harry von Bargen

Harry von Bargen

Harry von Bargen

Grüner Oberbürgermeister für Krefeld:

Harry von Bargen tritt an

Die Grüne Mitgliederversammlung hat sich entschieden, mit einem eigenen Grünen Kandidaten ins Rennen um die Oberbürgermeister-Wahl im Juni 2009 zu gehen. Mit großer Unterstützung würde dafür erneut Harry von Bargen (58 Jahre) nominiert, der bereits bei den letzten Kommunalwahlen ein Achtungsergebnis erzielt hat. Hier einige Positionen des Grünen OB-Kandidaten von Bargen.

Harry von Bargen über das Kohlekraftwerk

Harry von Bargen: „ Die Kommunalwahl muss eine Wahl für ein besseres Klima, für neue Energielösungen und gegen die Steinzeitpolitik der Kohlekraftwerke werden. Die Kandidaten von CDU/SPD/FDP wollen das Kraftwerk. Ich will als Oberbürgermeister-Kandidat die Alternative für all die Krefelderinnen und Krefelder sein, die für fortschrittliche Energielösungen eintreten und ein Kohlekraftwerk mit 4 Mio. Tonnen Kohlendioxidausstoß pro Jahr nicht akzeptieren.“

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Über den sorgsamen Umgang mit der Stadtentwicklung – gegen die Abrissbirnen in den Köpfen der Kommunalpolitik

OB-Kandidat von Bargen kommt ursprünglich aus Hamburg und fühlt sich seit 20 Jahren in Krefeld sehr wohl. Eigentlich jedenfalls: „Krefeld hat zahlreiche grüne Seiten und Flächen, die wir erhalten und pflegen müssen. Aber die Abriss- und Neubau-Mentalität geht mir schon auf die Nerven. CDU und FDP haben immer noch im Hinterkopf, einen Hafenzubringer mitten durch das größte Landschaftsschutzgebiet von Krefeld zu bauen. Sie spielen das alte Lied der Ökonomie gegen Ökologie. Und reißen den Grundlagen einer guten Stadtentwicklung den Boden weg.“

Oder die Innenstadt: „Das alte Stadtbad Neusser Straße ist ein Juwel. Die CDU/FDP-Mehrheit interessiert das offenbar genauso wenig, wie die schönen alten erhaltenswerten Fassaden, die in der Innenstadt ideen- und glanzlosen Neubauten weichen mussten.“

Über den Ostwall: und täglich grüßt das Murmeltier…

Beispiel Ostwall: „Seit ich in Krefeld lebe, ist die Neugestaltung des Ostwalls im Gespräch. Auch heute wieder. Und was passiert: Nichts als Halbheiten. Die Chance, den Ostwall zur Flaniermeile zu machen, indem der Durchgangsverkehr herausgenommen wird, wird mal wieder vertan. – Das ist wie beim Willy-Göldenbach-Platz, wo ein Blumenbeet, umgeben von Parkplätzen, als begrünte Platzgestaltung ausgegeben wird.“

Über sozialen Zusammenhalt

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Grünes Ökofrühstück beim Spiel ohne Ranzen, Sommer 2008

„Wer jedes Jahr das Arbeitslosenzentrum in Frage stellt, den sozialen Initiativen die Gelder kürzt, der spaltet die Gesellschaft und schädigt die, die am nötigsten Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe brauchen. Die Rathausmehrheit hat kein Problem, jedes Jahr mit Millionensummen den Königspalast und das Seidenweberhaus zu subventionieren. Aber wenn es um Soziales geht, spitzen sie den Rotstift an. Wir brauchen Sicherheit für die sozialen Initiativen, kostenloses Mittagessen an den Schulen und Kitas für alle Kinder aus sozial benachteiligten Familien, gesicherte Zuschüsse für Schulmaterialien von Hartz-IV-Empfängern und Sozialtickets für Busse und Bahnen. Weil es um Chancengerechtigkeit und darum geht, dass keiner aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden soll.“


Harry von Bargen am Infostand auf dem Neumarkt mit Günter Föller, Stefanie Mälzer, Bärbel Höhn, Kalle Renner

Harry von Bargen am Infostand auf dem Neumarkt mit Günter Föller, Stefanie Mälzer, Bärbel Höhn, Kalle Renner

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Harry von Bargen mit dem Künstler Jary Banas und dem Bezirksvertreter German Feldmann

10Jul

Gründe gegen das geplante Kohlekraftwerk Uerdingen

Gute Gründe gegen das Kohlekraftwerk

Wir von Bündnis 90 / Die Grünen in Krefeld lehnen den Bau des 800 MW-Steinkohlekraftwerks Uerdingen ab, weil …

  • sich dadurch der Ausstoß des Klimakillers CO2 in Krefeld mehr als verdoppeln würde. Und das für die kommenden 40 bis 50 Jahre.
  • sich die Staubbelastung durch lungengängige Partikel in der Region durch weitere 400.000 kg pro Jahr drastisch erhöhen würde, obwohl Krefeld schon die höchste Feinstaubbelastung bundesweit hat.
  • riesige Mengen Schwermetalle (u.a. Blei, Nickel, Cadmium, Quecksilber) etc. freigesetzt würden, die die hohe Rate von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen in Krefeld weiter ansteigen ließe.
  • das Ökosystem des Rheins durch das vom Kraftwerk benötigte Kühlwasser geschädigt würde und zudem in heißen Sommern mit Abschaltungen des Kraftwerkbetriebs zu rechnen wäre.
  • die Anlieferung der Kohle mit Schiff, Bahn oder auf der Schiene zu großen Umweltbelastungen führen und Lärmbelastungen massiv erhöhen würde, insbesondere für die Uerdinger BürgerInnen.
  • die im Kohlekraftwerk erzeugte Energiemenge in unserer Region gar nicht gebraucht wird. Profitieren würden nur die Unternehmen, aber nicht die in Krefeld lebenden und arbeitenden Menschen.
  • alle Aussagen von Bayer und Trianel über die Abschaltung der alten Kessel oder einen Wirkungsgrad des Kraftwerks von über 60 % heiße Luft sind und nicht realisierbar.
  • es eine umwelt- und gesundheitsfreundlichere Alternative durch ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk gäbe, wodurch genauso viele Arbeitsplätze entstehen würden, der Strombedarf des Chemieparks langfristig gesichert wäre und effizienter Energie erzeugt werden könnte.

Wenn Sie etwas tun wollen, können Sie…

  • sich an den Unterschriftenaktionen beteiligen denn an vielen Orten in Deutschland haben die Proteste Wirkung gezeigt und Erfolg gehabt.
  • eine Einwendung im Rahmen des von der Bezirksregierung durchgeführten Genehmigungsverfahrens schreiben, Anleitungen und Musterschreiben werden erstellt.
  • Ihre Ablehnung öffentlich machen, Leserbriefe an Zeitungen schreiben, Ihren Protest an Bayer, Trianel, die Krefelder Stadtwerke und an alle Fraktionen im Rathaus übermitteln.
  • Ihren Stromanbieter wechseln. Wählen Sie einen Versorger, der auf Strom aus Kohle und Atomenergie verzichtet.
  • Informieren Sie die Stromversorger über die Gründe Ihres Wechsels. Nur dadurch werden sich die Unternehmen Gedanken über umweltfreundlichere Alternativen machen.

Stefani Mälzer

10Jul

Demo gegen das Kohlekraftwerk in Krefeld

Die Demo gegen das Kohlekraftwerk in Uerdingen war ein großer Erfolg. Sie hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Zeit von Dinosauriertechnologien wie Kohle und Atom endgültig vorbei sein muss! Seht hier ein paar Eindrücke von der Demo und die Reden von unserem OB-Kandidaten Harry von Bargen und von Bärbel Höhn:

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Eure Meinung ist uns wichtig! Was denkt Ihr über das Kohlekraftwerk in Uerdingen? Was würdet Ihr tun um diese Dinosauriertechnologie zu verhindern?

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