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Natur & Umwelt
12Aug

Feinstaubwerte im Hafen - Jahresgrenzwert jetzt schon überschritten!

Und direkt neben dieses Hochbelastungsgebiet soll ein 800-Megawatt-Steinkohlekraftwerk errichtet werden!

Die hohen gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung im Krefelder Hafen hält trotz Luftreinhalteplan an. An der dortigen Messstation sind gestern laut Bundesumweltamt jetzt bereits 36 Überschreitungstage für die sog. PM 10-Stäube zu verzeichnen.Bekanntlich sind nach EU-Richtlinie für ein gesamtes Kalenderjahr maximal 35 Überschreitungstage hinnehmbar. Mit den derzeitigen Überschreitungswerten nimmt das Hafengebiet zur Zeit den Spitzenplatz im gesamten Bundesgebiet ein. Somit atmen die Krefelderinnen und Krefelder im Bereich des Hafens die dreckigste Luft Deutschlands! Im vergangenen Jahr hatte der Hafen mit 74 Grenzwerüberschreitungen beim Feinstaub bekanntlich mit dem bundesweiten Platz 2 auch einen traurigen Spitzenplatz erreicht. Das zeigt, dass der bereits im Hafengebiet existierende Luftreinhalteplan entweder völlig unzureichend umgesetzt wird oder überhaupt nichts zur Luftverbesserung beiträgt. Deutlich wird  durch die aktuellen Messergebnisse aber auch, dass weitere Luftbelastungen nicht hinnehmbar sind. Die jetzt erneut feststehende Hochbelastung macht den geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerkes mit noch mehr Feinstaubemissionen in unmittelbarer Nähe des Hafens zu einem nicht hinnehmbaren Gesundheitsrisiko.

03Aug

1 Mio neue Jobs

Wir befinden uns in der größten Wirtschaftskrise seit den dreißiger Jahren. Unsere Unternehmen – manche von ihnen mit einer langen Tradition – kämpfen ums Überleben oder sind schon pleite.

Was macht die große Koalition? Sie wirft planlos mit Milliarden um sich. Programme wie die Abwrackprämie nutzen weder der Industrie noch unserer Umwelt. Sie bringen stattdessen Schulden, ohne unserer Wirtschaft nachhaltig zu helfen. Wir brauchen eine Politik, die langfristig denkt und nicht nur Teilprobleme löst. Wir müssen auf eine neue strategische Wirtschaftspolitik umschalten, die Wirtschaft und Umwelt endlich fest verbinden.

Und dazu muss der Blaumann grün werden. Wenn wir zukunftsorientiert wirtschaften, können wir mindestens eine Millionen neue Jobs schaffen – in den nächsten vier Jahren.

Wie und in welchen Bereichen das geschehen soll, zeigen die folgenden Filme:

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10Jul

Gründe gegen das geplante Kohlekraftwerk Uerdingen

Gute Gründe gegen das Kohlekraftwerk

Wir von Bündnis 90 / Die Grünen in Krefeld lehnen den Bau des 800 MW-Steinkohlekraftwerks Uerdingen ab, weil …

  • sich dadurch der Ausstoß des Klimakillers CO2 in Krefeld mehr als verdoppeln würde. Und das für die kommenden 40 bis 50 Jahre.
  • sich die Staubbelastung durch lungengängige Partikel in der Region durch weitere 400.000 kg pro Jahr drastisch erhöhen würde, obwohl Krefeld schon die höchste Feinstaubbelastung bundesweit hat.
  • riesige Mengen Schwermetalle (u.a. Blei, Nickel, Cadmium, Quecksilber) etc. freigesetzt würden, die die hohe Rate von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen in Krefeld weiter ansteigen ließe.
  • das Ökosystem des Rheins durch das vom Kraftwerk benötigte Kühlwasser geschädigt würde und zudem in heißen Sommern mit Abschaltungen des Kraftwerkbetriebs zu rechnen wäre.
  • die Anlieferung der Kohle mit Schiff, Bahn oder auf der Schiene zu großen Umweltbelastungen führen und Lärmbelastungen massiv erhöhen würde, insbesondere für die Uerdinger BürgerInnen.
  • die im Kohlekraftwerk erzeugte Energiemenge in unserer Region gar nicht gebraucht wird. Profitieren würden nur die Unternehmen, aber nicht die in Krefeld lebenden und arbeitenden Menschen.
  • alle Aussagen von Bayer und Trianel über die Abschaltung der alten Kessel oder einen Wirkungsgrad des Kraftwerks von über 60 % heiße Luft sind und nicht realisierbar.
  • es eine umwelt- und gesundheitsfreundlichere Alternative durch ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk gäbe, wodurch genauso viele Arbeitsplätze entstehen würden, der Strombedarf des Chemieparks langfristig gesichert wäre und effizienter Energie erzeugt werden könnte.

Wenn Sie etwas tun wollen, können Sie…

  • sich an den Unterschriftenaktionen beteiligen denn an vielen Orten in Deutschland haben die Proteste Wirkung gezeigt und Erfolg gehabt.
  • eine Einwendung im Rahmen des von der Bezirksregierung durchgeführten Genehmigungsverfahrens schreiben, Anleitungen und Musterschreiben werden erstellt.
  • Ihre Ablehnung öffentlich machen, Leserbriefe an Zeitungen schreiben, Ihren Protest an Bayer, Trianel, die Krefelder Stadtwerke und an alle Fraktionen im Rathaus übermitteln.
  • Ihren Stromanbieter wechseln. Wählen Sie einen Versorger, der auf Strom aus Kohle und Atomenergie verzichtet.
  • Informieren Sie die Stromversorger über die Gründe Ihres Wechsels. Nur dadurch werden sich die Unternehmen Gedanken über umweltfreundlichere Alternativen machen.

Stefani Mälzer

10Jul

Demo gegen das Kohlekraftwerk in Krefeld

Die Demo gegen das Kohlekraftwerk in Uerdingen war ein großer Erfolg. Sie hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Zeit von Dinosauriertechnologien wie Kohle und Atom endgültig vorbei sein muss! Seht hier ein paar Eindrücke von der Demo und die Reden von unserem OB-Kandidaten Harry von Bargen und von Bärbel Höhn:

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Eure Meinung ist uns wichtig! Was denkt Ihr über das Kohlekraftwerk in Uerdingen? Was würdet Ihr tun um diese Dinosauriertechnologie zu verhindern?

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