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05Aug

Treffen mit dem DGB

Auf Einladung des DGB trafen sich die Bundestagskandidatin Ulle Schauws und Oberbürgermeisterkandidat Harry von Bargen zu einem zweistündigen Austausch über kommunale und bundespolitische Themen mit den Vorstandsmitgliedern des DGB Krefeld in der Fabrik Heeder.

dgb

v.l.n.r.: DGB-Vorstandssprecher Ralf Köpke, Ulle Schauws, Harry von Bargen

03Aug

1 Mio neue Jobs

Wir befinden uns in der größten Wirtschaftskrise seit den dreißiger Jahren. Unsere Unternehmen – manche von ihnen mit einer langen Tradition – kämpfen ums Überleben oder sind schon pleite.

Was macht die große Koalition? Sie wirft planlos mit Milliarden um sich. Programme wie die Abwrackprämie nutzen weder der Industrie noch unserer Umwelt. Sie bringen stattdessen Schulden, ohne unserer Wirtschaft nachhaltig zu helfen. Wir brauchen eine Politik, die langfristig denkt und nicht nur Teilprobleme löst. Wir müssen auf eine neue strategische Wirtschaftspolitik umschalten, die Wirtschaft und Umwelt endlich fest verbinden.

Und dazu muss der Blaumann grün werden. Wenn wir zukunftsorientiert wirtschaften, können wir mindestens eine Millionen neue Jobs schaffen – in den nächsten vier Jahren.

Wie und in welchen Bereichen das geschehen soll, zeigen die folgenden Filme:

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24Jul

Jetzt zu Ökostrom wechseln!

Nach einem Spiegel Online-Bericht (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637681,00.html) liegt Krefeld in der Gesamtbewertung der regionalen Märkte für Ökostrom in den 100 größten deutschen Städten auf Platz 15! Krefeld ist damit die zweitbeste Stadt in NRW und gehört zu den wenigen Topstädten die nicht in Bayern oder Baden-Württemberg liegen. Die gesamte Liste gibt es hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637774,00.html

Der deutsche Öko-Strommarkt boomt in den letzten Jahren immer stärker. Diese Entwicklung wird durch die Pannen in Atomkraftwerken wie zuletzt Krümmel noch verstärkt. Auf diese Weise kann jede/r BürgerIn demokratisch mit marktwirtschaftlichen Mechanismen darüber abstimmen wie unser Strommix in Zukunft aussehen wird: „Atomausstieg selber machen!“ und „Weg von den fossilen Dinosauriertechnologien!“ In Krefeld tut man damit nicht nur was Gutes für sich, seine Mitmenschen und die Umwelt sondern man spart auch noch Geld.

Also wer noch nicht gewechselt hat, sollte das so schnell wie möglich nachholen! Wie geht erfährt man hier:

http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

21Jul

NPD wird nicht in den Stadtrat einziehen!

Mit großer Freude habe ich gestern erfahren, dass der Rat der Stadt Krefeld auch nach der Kommunalwahl im August ohne die NPD sein wird. Nur in drei Wahlbezirken schaffte es die NPD genügend UnterstüterInnenunterschriften zu sammeln, um antreten zu dürfen: Bismarckplatz, Gartenstadt und Königshof. In allen anderen 27 reichten die Unterschriften ebenso wenig, wie für die Reserveliste des Rates. Damit kann die NPD nur dann in den Rat einziehen, wenn sie am Bismarckplatz, in Gartenstadt oder in Königshof direkt gewählt würde. Eine Mehrheit für die NPD ist aber zum Glück ausgeschlossen. Auch für eine Kandidatur zum Oberbürgermeister reichten die Unterschriften nicht.

Wir können uns also freuen, dass auch für die nächsten fünf Jahre kein braunes Gedankengut in unserem Stadrat vertreten sein wird. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst vom Bündnis für Toleranz und Demokratie. In diesem breiten Bündnis kommen Parteien, Privatmenschen und Organisationen zusammen, um sich gemeinsam gegen Rechts einzusetzen. Bei der Aktion “Keine Unterschrift der NPD” wurden 30.000 Flugblätter in Krefeld verteilt. Das ist offensichtlich bei den KrefelderInnen angekommen. Ein riesiger Erfolg! Dank an alle die sich so unermüdlich für den Kampf gegen Rechts einsetzen!

Um Flagge gegen Rechts zu zeigen, sollten als nächstes möglichst viele KrefelderInnen zum „Fest ohne Grenzen“ am 29. August 2009 zwischen 14:00 und 24:00 Uhr auf dem Platz an der Josefskirche kommen. Das Fest findet zum vierten Mal statt und läuft unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus”.

10Jul

Gründe gegen das geplante Kohlekraftwerk Uerdingen

Gute Gründe gegen das Kohlekraftwerk

Wir von Bündnis 90 / Die Grünen in Krefeld lehnen den Bau des 800 MW-Steinkohlekraftwerks Uerdingen ab, weil …

  • sich dadurch der Ausstoß des Klimakillers CO2 in Krefeld mehr als verdoppeln würde. Und das für die kommenden 40 bis 50 Jahre.
  • sich die Staubbelastung durch lungengängige Partikel in der Region durch weitere 400.000 kg pro Jahr drastisch erhöhen würde, obwohl Krefeld schon die höchste Feinstaubbelastung bundesweit hat.
  • riesige Mengen Schwermetalle (u.a. Blei, Nickel, Cadmium, Quecksilber) etc. freigesetzt würden, die die hohe Rate von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen in Krefeld weiter ansteigen ließe.
  • das Ökosystem des Rheins durch das vom Kraftwerk benötigte Kühlwasser geschädigt würde und zudem in heißen Sommern mit Abschaltungen des Kraftwerkbetriebs zu rechnen wäre.
  • die Anlieferung der Kohle mit Schiff, Bahn oder auf der Schiene zu großen Umweltbelastungen führen und Lärmbelastungen massiv erhöhen würde, insbesondere für die Uerdinger BürgerInnen.
  • die im Kohlekraftwerk erzeugte Energiemenge in unserer Region gar nicht gebraucht wird. Profitieren würden nur die Unternehmen, aber nicht die in Krefeld lebenden und arbeitenden Menschen.
  • alle Aussagen von Bayer und Trianel über die Abschaltung der alten Kessel oder einen Wirkungsgrad des Kraftwerks von über 60 % heiße Luft sind und nicht realisierbar.
  • es eine umwelt- und gesundheitsfreundlichere Alternative durch ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk gäbe, wodurch genauso viele Arbeitsplätze entstehen würden, der Strombedarf des Chemieparks langfristig gesichert wäre und effizienter Energie erzeugt werden könnte.

Wenn Sie etwas tun wollen, können Sie…

  • sich an den Unterschriftenaktionen beteiligen denn an vielen Orten in Deutschland haben die Proteste Wirkung gezeigt und Erfolg gehabt.
  • eine Einwendung im Rahmen des von der Bezirksregierung durchgeführten Genehmigungsverfahrens schreiben, Anleitungen und Musterschreiben werden erstellt.
  • Ihre Ablehnung öffentlich machen, Leserbriefe an Zeitungen schreiben, Ihren Protest an Bayer, Trianel, die Krefelder Stadtwerke und an alle Fraktionen im Rathaus übermitteln.
  • Ihren Stromanbieter wechseln. Wählen Sie einen Versorger, der auf Strom aus Kohle und Atomenergie verzichtet.
  • Informieren Sie die Stromversorger über die Gründe Ihres Wechsels. Nur dadurch werden sich die Unternehmen Gedanken über umweltfreundlichere Alternativen machen.

Stefani Mälzer

10Jul

Demo gegen das Kohlekraftwerk in Krefeld

Die Demo gegen das Kohlekraftwerk in Uerdingen war ein großer Erfolg. Sie hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Zeit von Dinosauriertechnologien wie Kohle und Atom endgültig vorbei sein muss! Seht hier ein paar Eindrücke von der Demo und die Reden von unserem OB-Kandidaten Harry von Bargen und von Bärbel Höhn:

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Eure Meinung ist uns wichtig! Was denkt Ihr über das Kohlekraftwerk in Uerdingen? Was würdet Ihr tun um diese Dinosauriertechnologie zu verhindern?

18Mai

Hallo Krefeld, Nrw, Deutschland und Welt!

Willkommen auf Zeit für Grün. Die Grünen Krefeld bloggen jetzt auch und sind schon sehr gespannt auf einen interessanten Austausch mit KrefelderInnen und BürgerInnen von überall her!

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