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18Apr

Wenn die Umwelt heimatlos macht - Klimawandel und Klimaflüchtlinge

klimawandel-und-fluechtlingeDie Grüne Ratsfraktion lädt am 3. Mai um 19.00 Uhr zu einem Vortrag mit Diskussion bei der Altkatholischen Kirchengemeinde, Dreikönigenstr.54 in Krefeld zu der spannenden und leider sehr relevanten Thematik „Wenn die Umwelt heimatlos macht - Klimawandel und Klimaflüchtlinge“ mit Anika Schröder (Misereor) und Reiner Priggen, stellv. Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag.

Die weltweit spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auf unser Ökosystem haben auch für Millionen von Menschen auf der Südhalbkugel katastrophale Folgen. Lang anhaltende Dürreperioden, Versteppung und Austrocknung von Gewässern zwingen die Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und im reicheren Norden eine Möglichkeit zum Überleben zu finden. Die zu Tausenden an den südlichen Grenzen Europas anlandenden Flüchtlinge haben ihre gefährliche Reise meist umsonst gemacht, denn nur wenige werden nicht in ihr Ursprungsland abgeschoben, immer mehr sterben während der von Schleppern organisierten Überfahrt. Dafür sorgt nicht zuletzt das von den europäischen Ländern eingerichtete Abwehrsystem „Frontex“ (Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen). weiterlesen »

12Aug

Feinstaubwerte im Hafen - Jahresgrenzwert jetzt schon überschritten!

Und direkt neben dieses Hochbelastungsgebiet soll ein 800-Megawatt-Steinkohlekraftwerk errichtet werden!

Die hohen gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung im Krefelder Hafen hält trotz Luftreinhalteplan an. An der dortigen Messstation sind gestern laut Bundesumweltamt jetzt bereits 36 Überschreitungstage für die sog. PM 10-Stäube zu verzeichnen.Bekanntlich sind nach EU-Richtlinie für ein gesamtes Kalenderjahr maximal 35 Überschreitungstage hinnehmbar. Mit den derzeitigen Überschreitungswerten nimmt das Hafengebiet zur Zeit den Spitzenplatz im gesamten Bundesgebiet ein. Somit atmen die Krefelderinnen und Krefelder im Bereich des Hafens die dreckigste Luft Deutschlands! Im vergangenen Jahr hatte der Hafen mit 74 Grenzwerüberschreitungen beim Feinstaub bekanntlich mit dem bundesweiten Platz 2 auch einen traurigen Spitzenplatz erreicht. Das zeigt, dass der bereits im Hafengebiet existierende Luftreinhalteplan entweder völlig unzureichend umgesetzt wird oder überhaupt nichts zur Luftverbesserung beiträgt. Deutlich wird  durch die aktuellen Messergebnisse aber auch, dass weitere Luftbelastungen nicht hinnehmbar sind. Die jetzt erneut feststehende Hochbelastung macht den geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerkes mit noch mehr Feinstaubemissionen in unmittelbarer Nähe des Hafens zu einem nicht hinnehmbaren Gesundheitsrisiko.

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