Nach einem Spiegel Online-Bericht (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637681,00.html) liegt Krefeld in der Gesamtbewertung der regionalen Märkte für Ökostrom in den 100 größten deutschen Städten auf Platz 15! Krefeld ist damit die zweitbeste Stadt in NRW und gehört zu den wenigen Topstädten die nicht in Bayern oder Baden-Württemberg liegen. Die gesamte Liste gibt es hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637774,00.html
Der deutsche Öko-Strommarkt boomt in den letzten Jahren immer stärker. Diese Entwicklung wird durch die Pannen in Atomkraftwerken wie zuletzt Krümmel noch verstärkt. Auf diese Weise kann jede/r BürgerIn demokratisch mit marktwirtschaftlichen Mechanismen darüber abstimmen wie unser Strommix in Zukunft aussehen wird: „Atomausstieg selber machen!“ und „Weg von den fossilen Dinosauriertechnologien!“ In Krefeld tut man damit nicht nur was Gutes für sich, seine Mitmenschen und die Umwelt sondern man spart auch noch Geld.
Also wer noch nicht gewechselt hat, sollte das so schnell wie möglich nachholen! Wie geht erfährt man hier:
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
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Atomausstieg durch Ökostrom - ja - nur aber wie?
Unstrittich ist, dass der verkürzte Schritt zum Atomausstieg und zur gleichzeitigen Förderung der regenerativen Energien am schnellsten und am einfachsten über den Wechsel zum Ökostromanbieter funktioniert. Ich selbst bin seit mehreren Jahren bei einem Anbieter aus Düsseldorf der 100% Einspeisung aus regenerativen Quellen garantiert. Nach meiner Auffassung ist das für mich im moralischen Sinne höchst beruhigend und ich habe einen ersten Schritt getan den mir keiner streitig machen kann, er wäre falsch. Der zweite Schritt ist - über das Private und das mit sich im Reinen zu sein hinaus - die anderen nicht zu vergessen. Ich habe beispielsweise meine Mutter für Ökostrom geworben und vom Anbieter dafür eine Prämie kassiert. Darüber war ich nicht gerade unglücklich. Sie hatte an meinem Beispiel gesehen, dass Ökostrom sicher und preiswert sein kann. Keine Ausfälle, keine Kostenspirale, keine Probleme mit dem Anbieter, also hat sie gewechselt. Den Dummen zu überzeugen bleibt die härteste Aufgabe. Selbst nicht allzu dummen Menschen ist z. B. Tschernobyl nicht mehr so nah wie zum Zeitpunkt der Katastrophe. Auch wenn die physikalische Halbwertzeit von Cäsium 137 noch 30 Jahre beträgt, dass der Acker einmal umgepflügt wurde hatte 1 Jahr darauf enorm beruhigt, auch wenn es im Wald keinen Pflug gibt und auch Waldtiere gegessen werden wollen - sind die 30 Jahre nun um und haben wir nun nur noch ein halbes Risiko? Nein - das Risiko ist das was sicher ist und das müssen nicht nur die begreifen, die mit sich hier schon im Reinen sind, sondern auch die, die bei der Wahl des Stromanbieters einzig und allein und - fern aller Moral - auf den Geldbeutel schauen. Diese Menschen zu erreichen ist ggf. nur möglich indem sie überstimmt werden. Sie werden der Sache - nach meinem Dafürhalten - jedoch, nach einem endgültigen Ausstieg, keine Träne nachweinen, denn ich glaube es geht ihnen hierbei nur um ihren Geldbeutel und nicht um eine wirklich strittige Frage für die sie auf die Barrikaden gehen würden.