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11Okt

Bebauungsplan 704 in Krefeld-Bockum

Der Ratsbeschluss vom 22.9.2011 zum Bplan 704, der eine gemäßigte Innenbebauung im nördlichen Teil des Blocks Schönwasserstraße / Schreberstraße / Grotenburgstraße zulässt, hat bei einigen Anwohnerinnen und Anwohnern einen Sturm der Empörung ausgelöst. Es ist die Rede von Naturzerstörung, Vertreibung der dort lebenden Tierwelt und verzweifelten Menschen, die um ihre Naturidylle, teilweise sogar um die Entfaltungsmöglichkeit ihrer Kinder fürchten. Da insbesondere wir Grünen in diesem Zusammenhang stark angegriffen werden, möchte ich unsere Beweggründe, diesen Bebauungsplan zu unterstützen, darlegen.

Bebauungsplan 704 in Krefeld-Bockum

Bebauungsplan 704 in Krefeld-Bockum

Seit Beginn unserer Ratsbeteiligung in den 80er Jahren kämpfen wir gegen die stetige Versiegelung von Landschaft an den Rändern von Krefeld. In Nordrhein-Westfalen werden täglich mehr als 11 ha Landesfläche verbraucht, um Straßen und Gebäude zu bauen. Bei uns in Krefeld sieht es nicht anders aus. Von Jahr zu Jahr verschwindet Landschaft auf Kosten von Siedlungen und Straßen, unsere Stadt wächst unaufhaltsam mit anderen Gemeinden zusammen, weil die Flächen dazwischen zugebaut werden. (Beispiel Fischeln, Hüls, Inrath/Hummelwiese, Schicksbaum etc.) Um weiterer Zerstörung von Natur- und Ackerflächen Einhalt zu gebieten, setzen wir u.a. auf maßvolle Verdichtung unserer innerstädtischen Wohngebiete, wobei jede Verdichtung im Einzelnen betrachtet und beurteilt werden muss.

Im Falle des noch einmal überarbeiteten und schließlich auch vom Rat verabschiedeten Bebauungsplans 704 sind wir mit der Krefelder Planungsverwaltung der Ansicht, dass eine Verdichtung im nördlichen Teil des Blocks Schönwasserstr / Schreberstraße / Grotenburgstraße mit maximal 11 Wohneinheiten für die Umwelt verträglich und für die Anwohnerinnen und Anwohner zumutbar ist. Durch den neuen Bplan erhalten hauptsächlich die Grundstücksbesitzer ein Baurecht, die darum gebeten haben. Die meisten kritischen Stellungnahmen innerhalb der frühzeitigen Öffentlichenkeitsbeteiligung zum Bplan 704 kamen von Bewohnern aus dem südlichen Teil des Blocks, der aber gar nicht von einer künftigen Bebauung beeinträchtigt wird. Die Zufahrt zu dieser Innenbebauung würde über ein Grundstück im nordwestlichen Teil des Blocks, das sich derzeit noch im Besitz der Stadt Krefeld befindet, erfolgen.

Bei allem Verständnis über die Trauer, Empörung und Wut der Anwohner, die sich durch diese künftige Bebauung gestört und bedroht fühlen, glaube ich dennoch, dass diese innerstädtische Bebauung unter ökologischen Aspekten wesentlich sinnvoller ist, als eine weitere Siedlung auf der grünen Wiese am Rande unserer Stadt.

Heidi Matthias, Ratsfrau und Bezirksvertreterin für den Bezirk Krefeld Ost

25Jun

Ja zum schnellen Atomausstieg

Die Bundesdelegiertenkonferenz entschied in Berlin, dem Atomausstieg zuzustimmen, aber alles daran zu setzen, das letzte AKW deutlich vor 2022 abzuschalten. Merkels Energiewende wolle man aber nicht mittragen. Mehr ->

23Jun

Hääää – wie jetzt?

Der Gesetzesnovelle der CDU/FDP Regierung, die die Nutzung von Kernkraftwerken bis 2022 beendet, stimmen die Krefelder Grünen nicht zu?

Ich dachte die Grünen sind gegen Kernkraftwerke?

Ja sind wir auch – und genau das ist der Grund, weswegen man der Gesetzesnovelle der CDU/FDP Regierung nicht zustimmen kann. Denn sowohl das Umweltministeriums als auch mehrere Experten, wie z.B. die Ethikkommission, halten einen Atomausstieg bis 2017 für machbar.

Ja aber wieso setzt die Regierung eine Kommission ein, um dann deren Ergebnisse zu ignorieren?

Dies ist eine gute Frage. Sicher hatte die Atomlobby – ja die gibt es immer noch – einen gewissen „Einfluss” auf die Ausgestaltung der Gesetzesnovelle. Die Konzerne sind ja den Aktionären verpflichtet, da kann man nicht so einfach auf Gewinne verzichten. Und ein Restrisiko ist ja nur eine theoretische Rechengröße in der Bilanz denn eine Versicherung benötigen die Konzerne nicht. Wir alle übernehmen die Folgen und Kosten eines Super-GAU.

Die eigenen Experten und Umweltverbände wurden bei der Erstellung der Gesetzesnovelle entweder nicht gefragt, oder ihre Meinung wurde ignoriert.

Angeblich haben ja die Ereignisse von Fukushima zu einem Umdenken bei Frau Merkel geführt. Leider scheinen die hieraus gewonnen Erkenntnisse eine recht kurze Halbwertszeit zu besitzen.

Denn wenn man die jetzt gebotenen Sicherheitskriterien anlegt, dürfte kein einziges der in Deutschland betriebenen Atomkraftwerke mehr im Betrieb sein.

Kein AKW könnte einem Absturz einer Passagiermaschine standhalten. Wir hätten mit ähnlichen Folgen wie Japan zu kämpfen.

Dies ist eine sehr theoretische Gefahr, aber das, was in Fukushima passierte, konnte sich vorher auch kein Mensch vorstellen.

Leider sind die 5 Jahre zusätzliches Restrisiko – Abschalten der letzten AKW erst 2022 und nicht schon 2017 – nicht der einzige Haken an Merkels Gesetzesnovelle. Hier muss man unter anderem auch noch den Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau sowie den Weiterbau des Atommüllendlagers in Gorleben nennen.

Diese und weitere hier nicht genannte Überlegungen führten dazu, dass eine ¾ Mehrheit der Mitgliederversammlung am 22.06.2011 dem Leitantrag des Bundesvorstands von Bündnis 90/ Die Grünen, der der Gesetzesnovelle der Bundesregierung zum Atomausstieg grundsätzlich zustimmen will, ablehnt.

Auch wenn es vielleicht oberflächlich betrachtet unsinnig erscheint, aber dieser „Mogelpackung” können wir nicht zustimmen.

25Apr

Wechsel deinen Stromanbieter! Nutze Ökostrom!

Es gibt keine Ausrede!

Der Stromwechsel ist einfach und unkompliziert. Er ist vielleicht sogar einfacher als der Wechsel der aktuellen Tageszeitung.

Man teilt dem neuen Energieversorger schriftlich mit, dass man seinen Strom beziehen möchte.

Der neue Energieversorger regelt die Netznutzung, die Abmeldung beim alten Versorger usw. Es kann vielleicht einige Monate dauern bis die Umstellung erfolgte, dies sollte aber kein Grund sein nicht schon heute den Str0manbieter zu wechseln. Auf jeden Fall erhält man weiterhin Strom, auch wenn der Wechsel etwas dauert.

Welchen Anbietern soll ich wählen?

Die Frage muss jeder selbst entscheiden!  Man sollte aber darauf achten, dass der neue Stromlieferant seinen Strom auch ökologisch erzeugt. Und besser noch nachhaltig – er also in den lokalen Ausbau des Ökostroms investiert.

Hier liefern einige Internetseiten gute Hilfe bei der Entscheidung:

Hier zwei Links als Beispiel

http://www.check24.de/strom-gas/strom/

http://www.verivox.de/oekostrom-preisvergleich.aspx

Eine Suche nach stromwechsel bei Google liefert noch mehr Vergleichsseiten.

Nach der Eintage der Postleitzahl und des aktuellen Verbrauchs wird eine Liste der möglichen Anbieter angezeigt.

Und gleich zwei Anbieter, die als gut bewertet wurden:

http://www.lichtblick.de/h/lichtblick_Oekostrom_3.php

http://www.greenpeace-energy.de/

25 Jahre nach dem AKW Super-GAU in Tschernobyl und nach dem Super-GAU in Fukushima wird es Zeit zu handeln.

Warte nicht auf den längst fälligen Atomausstieg.

Steige noch heute aus!

09Mrz

“Kasper und das Haushaltsloch”

kasper_und_das_haushaltsloch_wz (v.l.) Heidi Matthias, Ingrid Krusat-Dahmen (hinten), Natascha Steiger, Silke Maaßen, Günter Föller und Manuela Hirsch.

Grünes Kaspertheater zum
Aschermittwoch 9. März 2011
„Kasper und das Haushaltsloch”
eine Gemeinschaftsproduktion der Grünen Aschermittwoch-AG

Figur SpielerIn Stimme
Erzähler Claus Hessler
Oberkasper Ingrid Krusat-Dahmen Günter Föller
Schwarzer Sherrif Heidi Matthias Claus Hessler
Roter Gockel Natascha Steiger Jonny Bönders
PrivatvorStaat Manuela Hirsch Andreas Finkenauer
Frau Èmanz Birgit Treppinger Silke Maassen
Rote Socke Natascha Steiger Jonny Bönders
Kleinkariert Heidi Matthias Andreas Finkenauer
Bello Butz Günter Föller Günter Föller
Großmutter Silke Maassen
Polizist Günter Föller

19Mai

Ich lasse mich nicht verkohlen!

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Das Kohlekraftwerk kann noch gestoppt werden!!

Dein NEIN ist wichtig!

28Mrz

Persönlicher Atomausstieg jetzt

Einladung zur „Stromwechselparty“

plakat-stromwechsel

Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen veranstaltet

am Mittwoch, den 6. April in der Zeit von 18 – 20 Uhr

im Café auf der Tannenstraße 147 eine „Stromwechselparty”.

Alle, die sich mit dem Gedanken tragen, ihren Stromanbieter zu wechseln, um auf umweltfreundliche Energie umzusteigen – sind dazu herzlich eingeladen.

Auf der „Stromwechselparty” werden neben grundsätzlichen Informationen zu Stromgewinnung aus regenerativer Energie, Materialien verschiedener Ökostromanbieter sowie individuelle Beratung angeboten.

26Mrz

Anti AKW Demo in Köln 26.03.2011

Wir waren auch da!

Es war beeindruckend.

Zusammen mit Köln, Hamburg, München und Berlin haben heute 250.000 Menschen in Deutschland gegen die Nutzung der Atomenergie demonstriert, und das sofortige Abschalten der Atomkraftwerke in Deutschland verlangt.

Jung und “nicht mehr ganz so jung”, Familien und Rentner vereint. Der Protest hat alle Gruppen der Bevölkerung erfasst.

anti-akw-demo-26032011

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Auch Frau Merkel war auf der Demo,

wenn auch nur in vielen Ansprachen und auf manchem Plakat.

wir-wahlen-die-atomkraft

Noch nach Stunden wurde demonstriert …

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05Mai

Pro NRW in Krefeld – Nazis stoppen !!!

Hier ein Aufruf von Ulrich Knurr vom Bündnis Krefelder für Toleranz und Demokratie:

Die Wahlkampftour der rechtsextremen “pro NRW” wird am Samstag, den 8.5. um 13:30 Uhr auf dem Krefelder Theaterplatz Halt machen. Kurz vor der Landtagswahl will man hier mit rechtspopulistischen und rassistischen Parolen auf Stimmenfang gehen.

Dieser Auftritt darf nicht unwidersprochen bleiben. Doch hält unser Bündnis eine Gegendemonstration nicht für die geeignete Form des Protestes. Vielmehr möchten wir die Gelegenheit nutzen, die Besucher der Veranstaltung mit Informationen über die Gefahr, die von pro NRW ausgeht, zu versorgen und im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

Das lässt sich machen, wenn viele UnterstützerInnen sich ab 12:30 Uhr rund um den Theaterplatz einfinden, um Informationsmaterial zu verteilen und mit persönlichen Transparenten ihre Ablehnung zu pro NRW auszudrücken. Wer selbst kein Infomaterial zum Verteilen hat, kann in Höhe der Mediothek welches bekommen. Eine Versammlung oder Kundgebung wird nicht stattfinden.

Viele von uns werden vorher um 11:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus teilnehmen (siehe www.krefeld-ohne-nazis.de/kon_info.html ). Am Theaterplatz gilt es anschließend dafür zu sorgen, dass faschistisches Gedankengut in Deutschland nie wieder Fuß fassen kann.

04Mai

Wir wollen bessere Bildung! – kommt alle zur zentralen Bildungsstreik-Demo am 5. Mai nach Düsseldorf!

Ein Aufruf der Grünen Jugend NRW:

Am 9. Mai, also bereits in 5 Tagen, ist Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Diese Wahl ist unter anderem eine Abstimmung
darüber, ob es mit der ideologisch verbohrten und rückwärtsgewandten Bildungspolitik von Schwarz-Gelb weitergehen soll, oder ob eine linke Landesregierung endlich für mehr Gerechtigkeit und gleiche Chancen sorgen kann.

Kopfnoten, Studiengebühren, die Abschaffung der Drittelparität, das Festhalten am mehrgliedrigen Schulsystem und die Benachteiligung der Gesamtschulen: Das ist die vernichtende bildungspolitische Bilanz von CDU und FDP.

Tausende Jugendliche haben bereits im letzten Jahr im Rahmen des Bildungsstreiks gegen die aktuelle Bildungspolitik demonstriert, Hörsäle besetzt und somit auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. In dieser Woche wird es nun eine weitere Demonstration geben, um kurz vor der Landtagswahl noch einmal deutlich zu machen: Wer ein gerechtes Bildungssystem möchte, muss dieser schwarz-gelben Landesregierung die Versetzung verweigern!

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